Geschichten aus Down Under

Geschichten aus Down Under

Was für ein Service! Persönlicher und kostenloser Chauffeur vom Flughafen zum Hotel. Mein Chauffeur heißt Shayne und wir kennen uns seit keine Ahnung wie vielen Jahren. Das letzte Mal, dass wir uns gesehen hatten, war 2011 auf der Hochzeit von Freunden in Mannheim. Seitdem haben wir sporadisch Kontakt gehalten, aber da am nächsten Tag auch Nico aus Mannheim (der ihn wesentlich besser kennt als ich) mitdazukommt, konnten wir seine Fahrdienste in Anspruch nehmen und mit ihm Melbourne und später Sydney erkunden.

Für den Abend hatte Shayne schon was vor, und so habe ich im Hotel eingecheckt und mir erstmal was zu essen besorgt. Weil Karsamstag und ich neugierig war, bin ich später sogar noch in die Osternachtsmesse der St. Patrick‘s Cathedral gegangen. Wie zu erwarten, war – typisch katholisch – alles gleich wie zuhause, wenngleich ich kein Wort verstanden habe, sobald die Kantorin gesungen hatte. Einen fast schon unverschämten Unterschied gab es dann allerdings doch: der Klingelbeutel ist zweimal herum gegangen – vor und nach der Kommunion.

Melbourne – St. Patrick’s Cathedral

Der Ostersonntag begann für mich mit Wäschewaschen in einer Selbstbedienungswäscherei unweit der Southern Cross Station. Dorthin bin ich mit der Tram, für die ich keinen Fahrschein brauchte, weil der öffentliche Nahverkehr innerhalb eines definierten Innenstadtbereichs kostenlos ist, und das jeden Tag, nicht nur am Wochenende.
Nach einem gemütlichen Frühstück mit Shayne sind wir durch die Stadt geschlendert, hinunter an den Yarra River, zum Shrine of Remembrance (für die im 2. Weltkrieg gefallenen Soldaten aus Australien und Neuseeland), in den Botanischen Garten und wieder zurück zur State Library, in der es einen wunderbaren öffentlichen Büchersaal zum Lernen und Recherchieren gibt. Vom Platz vor der State Library aus ist die Free Walking Tour gestartet, bei der uns der Tourguide Andreas durch die Stadt geführt hat und sogar Shayne noch was dabei gelernt hat.

Melbourne – Street art
Melbourne – Skyline
Melbourne – Skyline und Yarra River
Melbourne – State Library

Zwischen Melbourne und Sydney gibt es ja seit jeher Rivalitäten. Beide Städte freuen sich, wenn sie der jeweils anderen bei irgendetwas den Rang ablaufen können. Im Moment ist Sydney noch größer, aber für Anfang der 2020er Jahre wird Melbourne die Stadt mit den meisten Einwohnern haben; und darauf freuen sich die Leute hier schon jetzt. Im Moment sind es 4,7 Millionen Menschen, die an der Port Phillip Bay leben (das entspricht in etwa der Gesamtbevölkerung Neuseelands!). Außerdem ist Melbourne nach Athen und Thessaloniki die Stadt, in der in absoluten Zahlen die meisten Griechen leben.

Erstmals 1835 wurde das Gebiet um Melbourne von Europäern besiedelt, die die Stadt zwei Jahre später nach dem damaligen britischen Premierminister benannt haben. Aborigines lebten aber schon seit erstaunlichen 35.000 Jahren in der Gegend. Melbourne war nie eine Strafkolonie, sondern von Anfang an als Wohngebiet mit breiten Straßen und Parks angelegt. Den Streit zwischen Melbourne und Sydney um den Titel der Hauptstadt haben letztlich beide Städte verloren, denn man entschied sich, in der Mitte eine neue Stadt aus dem Boden zu stampfen: Canberra. Bis die neue Hauptstadt allerdings gebaut und bezugsfertig war (bis 1927), so lange war Melbourne auch Sitz der australischen Bundesregierung. Im gleichen Gebäude tagt heutzutage das Parlament von Victoria. Heute ist Melbourne die Hauptstadt des Bundestaates Victoria, der mit Abstand kleinste Bundesstaat Australiens. Wie schon in Neuseeland ist auch hier die Queen Staatsoberhaupt, vertreten durch den Generalgouverneur.

Direkt nach der Tour sind Shayne und ich ins Auto gestiegen, haben Nico vom Flughafen abgeholt, waren nach mehreren erfolglosen Versuchen, ein Restaurant zu finden, schließlich bei einem Japaner beim Abendessen und anschließend noch ein bisschen tanzen.

Melbourne – Osterhasi von Nico

Eggs Benedict habe ich mir am nächsten Morgen zum Frühstück gegönnt, zu dem Nico, Shayne und ich in einem stylischen Café waren. Überraschenderweise gehören poschierte Eier hier fast zum alltäglichen Frühstücksrepertoire. Bei uns bekommt man Egg Benedict nur sehr selten und wenn dann nur in gehobenen Hotels, dabei sind die doch so lecker!
Ein bisschen später hat dann auch noch Charly mitgefrühstückt, der extra eine Zugstunde von Geelong angereist war.

Gestärkt haben wir uns dann auf den Weg Richtung Dandenong gemacht um die 1000 Steps hochzukraxeln. Naja, es war nicht so schlimm, ein paar Besserbeleibte mussten wesentlich mehr schwitzen und schnaufen als wir. Der Ausblick von dort oben war nicht allzu besonders, aber dafür dann ein paar Kilometer weiter am SkyHigh Mount, wo es in der Nähe auch was zu essen gab. Zurück in der Stadt haben wir einen Abstecher nach St. Kilda gemacht. Hierher geht der gemeine Melbournian an den Strand zum Baden, Faulenzen und/oder in den Luna-Park mit seinen Karussellen und Achterbahnen. Unser Ziel war allerdings der Pier von St. Kilda, an dessen Ende es eine Kolonie kleiner Pinguine gibt. Die Jungen dieser niedlichen Watschler sind dort tagsüber in ihren kleinen Höhlen, die durch Aufschütten von Felsbrocken entstanden sind, und warten auf den Anbruch der Dunkelheit und bis die Eltern mit Futter zurückkommen. Wenn es dann also dämmrig wird, kommen nicht nur die kleinen Pinguine heraus, sondern auch Dutzende (wenn nicht gar Hunderte) Schaulustige. Unter vielfachen Oh!-, Ah!– und Cute!-Ausrufen machen sie Fotos und  bestaunen die Tiere, wie sie in freudiger Erwartung nach ihren Eltern schreien. Und während es für die Pinguine mehr oder minder frischen, hochgewürgten Fisch gab, haben wir uns eine Pizza und danach einen Kuchen als Abendessen gegönnt.

Nach dem Auschecken am nächsten Morgen sind Nico und ich mit einem Uber zu Europcar gefahren und haben das Auto für die nächsten Tage abgeholt. Nachdem wir erstmal aus der Stadt draußen waren, war unser erster Stopp Aireys Inlet an der Great Ocean Road. Zuerst haben wir am Leuchtturm die Aussicht genossen und sind später zu Fuß am Meer entlang Richtung Fairhaven. An einer Surfschule haben wir umgedreht und wollten grad wieder auf den Weg zurück, als wir von einer älteren Frau angesprochen worden sind. Sie brauchte wohl ein bisschen Ansprache und Abwechslung weil sie von oben auf ihre Enkel am Strand aufpassen musste. Die in England geborene Australierin hat uns im Surfclub herumgeführt, uns die Aussicht von dort oben gezeigt, und uns freimütig allerhand erzählt – naja, wie alte Frauen halt so sind! Zum Schluss hat sie uns die besten Wünsche mit auf den Weg gegeben, und wir sind frohgemut zurück zum Auto marschiert.

Great Ocean Road – Aireys Inlet Leuchtturm
Great Ocean Road – Aireys Inlet
Great Ocean Road – Fairhaven

Spätestens ab hier führte die Straße dann auch tatsächlich, wie in Schlangenlinien am Meer entlang. Es gibt Aussichtspunkte und trockene Wasserfälle (die wir uns hätten sparen können) auf den weiteren Kilometern nach Apollo Bay, dem Ort unserer ersten Übernachtung, in dem wir angekommen sind, als es schon gedämmert hatte.

Great Ocean Road – Teddy’s Lookout
Great Ocean Road

Wir hatten ein voll ausgestattetes Apartment mit Küchenzeile, Waschmaschine und Wohnzimmer, das einer Zweizimmerwohnung entsprochen hätte. Eigentlich wäre das perfekt zum Kochen gewesen. Nach kurzer Überlegung haben wir uns dann allerdings für ein Restaurant entschieden, weil wir einfach zu faul waren, den Herd anzuschmeißen und uns selber was zu brutzeln.

Apollo Bay – Drama queen

Oberhalb von Apollo Bay gibt es das Marriner’s Lookout, von dem aus wir am nächsten Morgen einen schönen Blick über die Bucht hatten. Das erste Ziel des Tages war Cape Otway, etwa eine halbe Stunde von unserer Unterkunft. Auf dem Weg dorthin biegt man irgendwann von der Hauptstraße ab und fährt durch den Wald. Und ziemlich selten fährt man dabei allein. Zu den üblichen ausländischen Touristen kamen auch noch Aussies mit dazu, die die Osterferien für Ausflüge nutzten. Außerdem gab es auf der engen Straße Baustellen, an denen man nur einspurig vorbeifahren konnte. Bei uns würde man für die Verkehrsregelung Ampeln einsetzen, nicht so in Australien (in Neuseeland ist es übrigens genauso!). Hier steht am Anfang und am Ende der Baustelle je ein Kerl (eher selten eine Frau) mit Schild. Auf der einen Seite des Schilds steht „Stop“, auf der anderen „Slow“. Dazu haben sie ein Funkgerät und kommunizieren miteinander, wann das Schild und damit die Verkehrsrichtung wieder geändert werden kann. Eine solche Herangehensweise, man könnte böserweise auch Arschlochjob dazu sagen, würde man in Indien oder sonst einem Dritte-Welt-Land erwarten (im kleinen, verwinkelten Ollantaytambo [Peru, Heiliges Tal, am wuidn Booch] gab es auch so ein armes Schwein, dass mit einem Schild den Verkehr regelte, doch das konnte wenigstens in einem kleinen überdachten Stand sitzen), aber nicht in einem Technologieland wie Australien. Unsere Vermutung, dass es sich dabei um unterbezahlte Work-and-Traveller handele, wurde später von Shayne korrigiert. Anscheinend machen diese Schildhalter ordentlich Kohle.

Als die Baustellen dann zu Ende waren, gab es an einer Stelle auf der Staubpiste nochmal stockenden Verkehr. Der Grund: Koalas in den Bäumen und damit fotografierende Menschen direkt auf der Straße. Auf dem Rückweg haben auch wir uns die Bärchen nicht entgehen lassen, die hoch in den Eukalyptusbäumen herumkraxelten.

Das Cape Otway selbst besteht hauptsächlich aus einer ehemaligen Telegrafenstation samt ehemaliger Angestelltensiedlung und ein einem Leuchtturm, die beide besichtigt werden können. Im Leuchtturm mit seinem tollen Blick auf das Meer war eine junge Frau, die von der Geschichte des Turms erzählte und aufpasste, dass auf der steilen Treppe nichts passiert. Cape Otway war lange Zeit Ausgangspunkt für ein Telegrafenkabel hinüber nach Neuseeland. Bis zur vollständigen Inbetriebnahme der Telegrafenverbindung brauchte eine Nachricht von London bis nach Victoria Wochen und Monate, per Telegraf dann nur noch erstaunliche sieben Tage.

Great Ocean Road – Cape Otway Leuchtturm
Great Oean Road – Cape Otway

Anschließend sind wir zu den Triplet Falls weitergefahren, die mitten in einem kleinen Urwald liegen. Der Weg zu den Fällen selbst führt über ein Wegenetz im Wald. Sowohl in Neuseeland als auch in Australien gibt es Departments, die für den Ausbau und den Erhalt von Wanderwegen, Sanitäreinrichtungen und Beschilderungen zuständig sind und quasi jede Outdoor-Sehenswürdigkeit angebunden haben. Auch hier war das wieder der Fall, und über Holzstege und Metallrosttreppen haben wir, vorbei an Baumfarnen, das kleine Naturschauspiel erreicht.

Great Ocean Road – Triplet Falls

Eine knappe Stunde später waren wir dann an den Gibson Steps, einem überaus beliebten Aussichtspunkt am Meer. Und hier war zum ersten Mal so richtig klar zu sehen, das Touristen nicht nur aus Europa nach Australien kommen, sondern vor allem auch aus China. En masse. Aber OK, wenn’s nur das gewesen wäre. Stattdessen sind sie überall im Bild, sie gehen im luftigen Sommerkleidchen auf Wanderungen, sie verrenken sich total um ein bescheuertes und furchtbar gestelltes Foto zu machen, aber vor allem: sie sind laut! Während Europäer dann doch eher leiser sprechen, schreien die Chinesen in einer Lautstärke in der Gegend herum, dass es nach einer Weile störend und absolut nervig ist.
So also auch an den Gibson Steps, und ich gebe zu, dass wir ein gewisse Genugtuung empfunden haben, wenn ein paar Chinesen, blöd posierend, von einer großen, bis weit auf den Strand spülenden Welle ordentlich nass oder teilweise umgeworfen wurden.

Great Ocean Road – Gibson Steps

Ein paar Kilometer weiter an den Zwölf Aposteln, gleiches Spiel, nur waren wir diesmal alle auf einer Klippe und das Wasser in sicherer Entfernung. Und auch trotz Menschenmassen war der Blick auf die freistehenden Felsen zum Sonnenuntergang aber dann sensationell.

Great Ocean Road – Twelve Apostels

In unserem Hotel in Warrnambool wurden wir in unseren Vorurteilen gegenüber chinesischen Touristen übrigens nochmal vom Hotelchef bestätigt.

Der Weg von Warrnambool in die Grampians führte uns 160 Kilometer übers australische Hinterland. Endlose kerzengerade Straßen, alle paar Kilometer mal ein entgegenkommendes Auto, breite, von Eukalyptusbäumen gesäumte Alleen, und Dörfer am Arsch der Welt. Was es in den Dörfern aber meistens gab, war eine Tankstelle, eine Schule und einen General Store.

Grampians – Fahrt nach Halls Gap

Gegen Mittag kamen wir in Halls Gap an, haben uns was zu essen geholt und sind dann hoch hinauf zu den Pinnacles. Der Lookout war echt toll und man konnte bis weit in den Süden sehen. Zurück ins Städtchen hatten wir dann gewisse Probleme den Weg zu finden. Irgendwie haben wir uns ordentlich verlaufen und mussten den Abstieg nochmal von vorn anfangen. Als wir dann aber schließlich unten angekommen waren, gab es etwas zu sehen, das man in Australien nicht verpassen sollte: Kängurus. Eine kleine Herde der Hüpfer, die wohl meist in der Dämmerung erst herauskommen, graste zur Freude von Campern und Gästen auf dem hiesigen Campingplatz. Eines war immer in Hab-Acht-Stellung und hat aufgepasst, dass nicht irgendwo ein gefährliches Tier daherkommt. Wie cool!

Halls Gap – Weg zu den Pinnacles
Halls Gap – Pinnacles
Halls Gap – Pinnacles
Halls Gap – Känguru
Halls Gap – Noch mehr Kängurus

An diesem Abend ist unsere Wahl auf ein indisches Restaurant gefallen, in dem wir uns aber beeilen mussten, denn eine dreiviertel Stunde später war der Tisch reserviert. Es ging auch ganz schnell, um ehrlich zu sein, zu schnell. Da wurde nix frisch gebrutzelt, sondern es war alles schon vorbereitet.

Halls Gap – Boroka Lookout

Ein gechillter Abend im Hostel, ein leckeres Frühstück in einem netten kleinen Café, und schon war es Freitag. Für heute hatten wir uns nicht viel vorgenommen. Am Abend mussten wir lediglich wieder in Melbourne sein, weil Shayne einen Tisch in einem schicken Restaurant für uns reserviert hatte.

Das Hostel, das wir in Melbourne hatten, war eher eins von der schlechteren Sorte. Die Küche und die Chillout-Sofas waren ziemlich versifft, und die Türen zu den Sanitärräumen so schlecht beschriftet, dass Nico fälschlicherweise bei den Frauen geduscht hatte. Bevor’s zum Essen ging, haben Nico und ich uns mit Cath getroffen, einer Freundin von Shayne. In einer coolen Bar zwischen der Flinders Station und dem Yarra River haben wir Spritz bzw. Bier getrunken, und die beiden hatten sich einiges zu erzählen, da sie sich von einem gemeinsamen Urlaub in Thailand bereits kannten. Für besagtes Restaurant hatte Shayne einen Gutschein, der am Ablaufen war, und darum hat er uns quasi zu einem feinen Dîner eingeladen. Es war angehaucht mit japanischer Fusion-Küche, weshalb wir (nicht nur die Deutschen, auch die Aussies!) die Speisekarte nicht komplett verstanden haben. Letztlich hat’s aber allen geschmeckt, und der Gin Tonic sowieso.

Ich weiß nicht, ob es ein Hobby der Australier ist, Ausländer zu erschrecken. Jedenfalls haben sich Shayne und Cath einen Spaß draus gemacht, uns allerhand Horrorgeschichten zu erzählen und uns vor wilden Tieren zu warnen. Zum Bespiel vorm Drop Bear. Das sei ein Bär, der einem Koala sehr ähnelt, allerdings mit seinen riesigen Krallen und seinem furchteinflößenden Gebiss Menschen töten könne. Laufe man durch einen australischen Wald, dann würden sie sich von den Bäumen lautlos auf einen herunterstürzen um einem den Garaus zu machen. Außerdem seien die niedlichen Mörder ziemlich intelligent, denn sie würden Australier, die in einem Aussie-Akzent sprechend durch den Wald spazieren, erkennen und verschonen. Lediglich bei Ausländern würden sie zur tödlichen Gefahr.
Oder vorm Cassowary. Der Vogel habe ungefähr die Statur eines Straußes und würde Menschen mit seinen Klauen und seinem Schnabel mit Leichtigkeit töten können. Wir waren damit für diesen Abend bedient und brauchten keine weiteren Stories, denn neben Krokodilen, gefährlichen Spinnen und tödlichen Quallen mussten wir feststellen, dass es Cassowarys tatsächlich gibt.

Um halb eins war Schicht im Schacht. Wir sind in unser krächzendes Stockbett zurück. Shayne als unser Chauffeur war diesmal nicht notwendig, das Restaurant war fußläufig keine fünf Minuten vom Hostel entfernt. Und geschlafen haben wir trotz Gruselmärchen recht gut.

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