Gestatten, Dominik!

Gestatten, Dominik!

Ich bin Dominik. 35 Jahre alt. Weltreisender.

Naja, bald zumindest – also das mit der Weltreise…

Aufgewachsen in der Perle des Rothtals, jetzt wohnhaft in der Hauptstadt Schwabens – und nein, ich meine damit nicht Stuttgart. Und meine – nennen wir es mal – Leidenschaft fürs Reisen ist eigentlich noch recht frisch.

Als ich mich im Juni 2013 nach einer ziemlich harten Zeit auf eine 10-tägige Pilgerreise nach Santiago de Compostela aufgemacht habe, war ich zuvor noch nie alleine im Urlaub. Es war anfangs komisch, aber ich habe festgestellt, dass ich ziemlich gut mit mir auskomme.

Und jetzt mache ich eine Weltreise. Auch alleine. Gleich nach den Weihnachtsfeiertagen 2017 geht es los. Die Stimmung schwankt zwischen riesiger Vorfreude und blankem Entsetzen ob all der Dinge, die ich noch zu erledigen habe.

Aber die Vorfreude überwiegt. Und obwohl ich weiß, dass ich meine Reise ziemlich voll gepackt habe, glaube und hoffe ich, dass ich sie mit einem gewissen Maß an Vorab-Organisation genießen kann und werde.

Getreu dem Spruch So little time, so much to see habe auch ich Kompromisse machen müssen. Einige Orte musste ich rausstreichen oder den Aufenthalt dort kürzen. Andere wollte ich unbedingt drin lassen. Es ist halt wie im Leben. Man kann nicht alles haben. Aber trotzdem bin ich dankbar dafür, dass ich es machen kann.

Also folgt mir und kommt mit, denn

sic praeterit iter meum mundi.

 


Ich bin kein Lateiner, und eigentlich wollte ich den Spruch auch ein bisschen anders haben, doch ich musste mich von einem Lateinlehrer eines Besseren belehren lassen. Inzwischen gefällt er mir aber ganz gut. Und für alle, die des Lateinischen auch nicht mächtig sind, hier die Übersetzung:

So verläuft meine Weltreise.

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